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  • Erholungsfreizeiten mit der Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld

    Erholungsfreizeiten mit der Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld

    Bereits seit 1992 organisiert die Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld Erholungsfreizeiten für Kinder und Jugendliche aus der Partnergemeinde Svens in Belarus. Svensk liegt nur ca. 250 km nördlich von Tschernobyl, wo es 1986 zu einer Kernreaktor-Katastrophe kam. In deren Folge wurden auch Teile von Svensk so stark verstrahlt, dass die Häuser nur noch abgerissen werden konnten. Die Menschen leben dort bis heute mit den Folgen der Katastrophe. Besonders Kinder und Jugendliche sind hiervon besonders betroffen.

    Lesen Sie hier mehr über das Engagement der Kinderhilfe und unsere Unterstützung.

  • Erholungsfreizeiten mit der Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld

    Erholungsfreizeiten mit der Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld

    Die Katastrophe in Tschernobyl im Jahr 1986 hat bis heute schwere Auswirkungen auf das Leben in der Umgebung des Reaktors. Die Gemeinde Svensk liegt in Belarus rund 250 km nördlich von Tschernobyl und wurde nach der Katastrophe – nachdem die Reinigung von Dächern oder die Abtragung von Erdreich die radioaktive Belastung nicht senken konnte – teilweise evakuiert. Die betroffenen Häuser bzw. Dörfer wurden abgerissen. Im verbliebenen Teil der Gemeinde ging das Leben weiter. Jedoch gibt es bis heute in Teilen der Dörfer kein fließendes Wasser und die radioaktive Belastung ist nach wie vor vorhanden.

    Nachdem Anfang der 90er Jahre die Grenzen geöffnet wurden, konnten erstmals westliche Hilfen in die Umgebung von Tschernobyl gelangen.

    In Coesfeld organisierte der Verein „Sirksfelder Schule“ das erste Mal 1992 eine Erholungsfreizeit für 40 Kinder aus der Region Svensk in Coesfeld. Aus diesem Engagement entstand bald darauf die „Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld“, die bis 2020 regelmäßig Kinder aus Svensk einlud. Auch Besuche der Coesfelder in Belarus haben bereits stattgefunden.

    Da nach der Coronapause eine Einladung der Kinder aus der Tschernobyl-Region aufgrund der politischen Gegebenheiten nicht möglich war hat die Kinderhilfe Tschernobyl stattdessen Kinder eingeladen, die aufgrund der politischen Repressionen mit ihren Familien vor dem belarussischen Regime geflohen sind und derzeit in Polen und Litauen wohnen. Viele der Elternteile waren wegen Teilnahme an einer Demonstration in Belarus in Haft. Um die Familien und Beteiligten in Belarus zu schützen, werden hierzu auch auf der Homepage der Kinderhilfe Tschernobyl keine weiteren Informationen veröffentlicht.

    Die vielen ehrenamtlichen Helfer organisieren während der Freizeiten nicht nur ein buntes Rahmen- und Erlebnisprogramm. Es werden auch Arzt- und Zahnarztbesuche wahrgenommen.  Für eine besonders gesunde, vitaminreiche Ernährung sorgen verschiedene Teams aus Coesfelder Pfarreien, die täglich für die Kinder, Betreuer und Dolmetscher kochen.

    Wir finden, die Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld ist ein gutes Beispiel für Freundschaft und Völkerverständigung über viele Hürden, Hindernisse und Kilometer hinweg. Hier helfen auch wir gerne!

    Auf der Homepage der Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld finden Sie viele Informationen zur Initiative, zur Finanzierung und zu den Aktionen.

    Möchten auch Sie die Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld unterstützen? Dann nutzen Sie gerne unser Spendenformular mit dem Stichwort „Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld“ oder spenden Sie direkt an die Kinderhilfe.

    Quelle: Kinderhilfe Tschernobyl Coesfeld